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Taugt das Blackberry als Seniorenhandy?

16.12.2010

Für viele ist der Besitz eines normalen Handys, mit dem man schlicht telefonieren und ab uns zu eine sms schreiben kann, gar nicht mehr vorstellbar: Ein Blackberry muss es ein und mit einer Vielzahl von Funktionen und Apps aufwarten, um dem User neben ständiger Erreichbarkeit auch Kalenderfunktion, Internetzugang und diverse andere Nützlichkeiten zu offerieren. Aber sind Blackberrys auch eine vernünftige Wahl als Seniorenhandys?

Wer eine gewisse Technikaffinität besitzt, für den mag ein Blackberry ein praktisches Hilfsmittel sein – und das generationsübergreifend. Dennoch – die Probleme, denen ältere Jahrgänge häufig bei Mobiltelefonen ausgesetzt sind, beziehen sich nur zum einen auf die innovative Technik, denn andererseits stellen sich mit zunehmendem Alter einfach auch altersbedingten Probleme ein. So nimmt in der Regel die Feinmotorik ein wenig ab, was das Betätigen kleiner Tasten erschwert – und das oft ebenfalls schwächer werdende Sehvermögen hindert an der problemlosen Lesbarkeit der vergleichsweise kleinen Schrift. Vorenthalten sollte man ein Blackberry zwar natürlich auch nicht denjenigen, die nicht mehr zur jungen Bevölkerungsschicht zählen. So ließe sich eventuell mit einem geeigneten App in den Bildschirm hineinzoomen und dadurch die Schrift vergrößern – doch bei den Blackberrys, die statt Touchscreen mit Tasten ausgestattet sind, wäre das Problem der Feinmotorik noch nicht gelöst. Insofern sind spezielle Seniorenhandys entwickelt worden, die diesen Umständen gerecht werden und eine Vielzahl an Funktionen aufweisen, die auf die Bedürfnisse der etwas Älteren unter uns zugeschnitten sind.

Wer ein Notfall- oder Seniorenhandy benötigt, sollte sich ein eigens dafür konzipiertes Gerät anschaffen. Die übergroßen Tasten, große Displayschrift und lautes Klingeln solcher Handys sind konkret darauf zugeschnitten, trotz unumgänglicher Alterserscheinungen gut nutzbar zu sein. Auch die knapp gehaltene Funktionalität erleichtert die Verwendung, da keine komplizierten Einstellungen vorzunehmen sind. Schon die einfachsten Modelle erlauben das Einspeichern mehrerer Notfallnummern. Auch wenn diese Geräte im Vergleich zum Blackberry weniger Spielereien aufweisen – sie verfügen sämtlich über die Funktionen, die wirklich gebraucht werden. Und günstiger sind sie auch noch. Dennoch kann bei der Suche nach einem Seniorenhandy Preise vergleichen auch sinnvoll sein. Und vielleicht wird ja in Zukunft auch ein Vertreter von Blackberry in dieser Kategorie mitmischen.

Ein Kommentar zu “Taugt das Blackberry als Seniorenhandy?”

  1. mirint am 2.7.2011 18:41

    Eigentlich war es ja immer als Businesshandy gedacht, nicht als Seniorenhandy.

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